DRG - Diagnosis Related Groups

DRG steht für "diagnosis-related groups" und bedeutet zu deutsch "Diagnosbezogene Fallgruppen". Das DRG-System ist ein seit 2004 in deutschen Kliniken, bis auf Psychiatrien und Rehabilitationskrankenhäuser, verpflichtendes Patientenklassifikationssystem, durch das jeder stationäre Behandlungsfall mittels einer entsprechenden DRG-Fallpauschale vergütet wird.  Da sich die "Kosten" der medizinischen Behandlung während eines Krankenhausaufenthaltes auf die diagnosebezogenen Fallgruppen und nicht auf die tatsächlich entstanden Kosten beziehen, wird für die Beträge der Begriff Fallpauschale verwendet. Das DRG-System untergliedert die Patienten in klinisch-medizinisch homogene Gruppen mit ähnlichem ökonomischen Aufwand, wobei jedem Fall nur eine DRG zugeordnet wird. Die Eingruppierung in die DRG-Fallpauschale erfolgt mittels einem Grouper, einer bundesweit einheitlichen Software und wird insbesondere durch die Krankheitsart (Diagnose), den Schweregrad der Erkrankung, den erbrachten Leistungen (Operationen und Prozeduren), Beatmungsstunden sowie Alter und Geschlecht des Patienten bestimmt.