EBITDA - Earnings before interests, taxes, depreciation and amorisation

EBITDA - Earnings before interests  EBITDA (Earnings before interests, taxes, depreciation and amorisation) bedeutet auf Deutsch übersetzt 'Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände' und ist eine Kennzahl, die den Cashflow von Unternehmen vor deren Besteuerung beschreibt. Der EBITDA beschriebt somit die operative Leistungsfähigkeit eines Unternehmens vor Investitionsaufwand, also den operativen Gewinn, und kann somit bei zur Unternehmensbewertung und zum Controlling herangezogen werden. Aus dem EBITDA lassen sich weitere Kennzahlen, wie die EBITDA-Umsatzmarge, ableiten. ... Weiterlesen

Sonderentgelte

Sonderentgelte dienen als Entgeltform für einzelne, gut abgrenzbare stationäre Behandlungen die pauschal vergütet werden können. Es werden mittels der Sonderentgelte einzelnen Leistungskomplexe wie bspw. Arzneimittelkosten, Operationskosten etc. vergütet. Diese Entgeltform wird zusätzlich zu den tagesgleichen Abteilungspflegesätzen abgerechnet. Quelle: www.gesetzliche-krankenkassen.eu... Weiterlesen

SGB - Sozialgesetzbuch

Das Sozialgesetzbuch (SGB) soll "zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit Sozialleistungen gestalten". Seit Anfang der 1970er Jahre hat die Kodifikation des deutschen Sozialrechts begonnen, dieser wird vom Gesetzgeber stufenweise umgesetzt.... Weiterlesen

Medizinische Leitlinien

Medizinische Leitlinien helfen Ärzte, Zahnärzte, Angehörigen von anderen Gesundheitsberufen bei ihren Entscheidungen über eine angemessene Gesundheitsversorgung eines Patienten unter spezifisch klinischen Umständen. Anders als Richtlinien agieren sie nicht bindend. In der Regel enthalten sie keine Wertung in Hinsicht des erreichbaren Behandlungsergebnisses (Outcomes). ... Weiterlesen

KHSG - Krankenhausstrukturgesetz

KHSG - Krankenhausstrukturgesetz Das Krankenhausstrukturgesetz stärkt die Qualität der Krankenhausversorgung und erhöht die Zahl der Pflegekräfte am Krankenbett. Zusätzlich verbessert ein Hygieneförderprogramm den Schutz der Patienten vor gefährlichen Krankenhausinfektionen. Das Gesetz trat am 01. Januar 2016 in Kraft.... Weiterlesen

KHG - Krankenhausfinanzierungsgesetz

KHG - Krankenhausfinanzierungsgesetz Das Krankenhausfinanzierungsgesetz ist mit dem Zweck verbunden, die Krankenhäuser wirtschaftlich zu sichern, um der Bevölkerung eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten. Dabei sollen die Krankenhäuser leistungsfähig und eigenverantwortlich wirtschaften. Zusätzlich hat das Gesetz den Zweck, sozial tragbare Pflegesätze beizutragen.... Weiterlesen

Wahlleistungen

Gesetzlich versicherte Patienten können bei Krankenhausaufenthalten Leistungen in Anspruch nehmen, welche ärztliche und nicht ärztliche Leistungen wie zum Beispiel privatärztliche Behandlung durch den Chefarzt bzw. den Arzt nach Wahl, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, Sanitärzelle, Auswahlmenü oder besondere Einrichtungen im Zimmer umfassen. Allerdings muss der Patient diese Wahlleistungen privat bezahlen. Grundlage hierfür ist im Regelfall ein sogenannter Arztzusatzvertrag zwischen Patient und abrechnungsberechtigtem Arzt.... Weiterlesen

Strukturfonds (Krankenhäuser)

Für die Verbesserung der Strukturen bewilligte das Bundesamt für Soziale Sicherung erstmals zum 1. Januar 2016 mit 500 Million Euro einen Krankenhausstrukturfond. Dieser Fond diente zunächst dem Abbau von Überkapazitäten, die standortübergreifende Konzentration akutstationärer Versorgungseinrichtungen und die Umwandlung von Krankenhäusern in integrierte Versorgungszentren.... Weiterlesen

MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum

MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum Ein MVZ ist laut gesetzlicher Definition eine Einrichtung, in welcher mindestens zwei Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen eine interdisziplinäre Versorgung gegenüber den Patienten gewährleisten sollen. Zum vierten Quartal (Stichtag: 31.12.2017) gab es in Deutschland insgesamt 2.821 MVZ mit 18.005 tätigen Ärzte, darunter 16.419 im Angestelltenverhältnis. Ein MVZ kann von zugelassenen Ärzten und auch von Krankenhäusern gegründet werden. Laut einer bundesweiten  Befragung von insgesamt 376 MVZ, die im Zeitraum von Juni bis Dezember 2017 durchgeführt wurde, befinden sich 44 Prozent in der Trägerschaft von Krankenhäusern. Daraus erschließt sich, dass es sich zum größten Teil um sogenannte Praxis-MVZ handelt, welche von niedergelassenen Ärzten gegründet wurden.... Weiterlesen

Landeskrankenhausgesellschaft

Landeskrankenhausgesellschaft Die Landeskrankenhausgesellschaft stellt ein Zusammenschluss von Trägern zugelassener Krankenhäusern im Land dar. Die einzelnen Krankenhäusern sind nicht dazu verpflichtet, der Gesellschaft beizutreten.... Weiterlesen