Eine nosokomiale Infektion kann durch die Behandlung und den Aufenthalt in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Praxen entstehen. Das Risiko für eine nosokomiale Infektion variiert mit der Einrichtung und Fachabteilung. Besonders risikoreich ist dabei die Intensivstation, da Patienten schwer erkrankt sind und durch oft invasive Behandlungen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.  Weitere Risikofaktoren sind ein hohes Alter des Patienten, eine lange Liegedauer, sowie Stoffwechselerkrankungen oder Fremdkörper wie Katheter. Ausgelöst werden kann die nosokomiale Infektion beispielsweise durch multiresistente Keime oder Bakterien aus der normalen Flora, welche bei Immunschwäche eine Gefahr darbieten können.

Man spricht von einer nosokomialen Infektion, wenn die Infektion 48 Stunden oder länger nach Aufnahme in die medizinische Einrichtung auftritt.

Entgegenwirken kann man einer nosokomialen Infektion, indem überflüssige Krankenhausaufenthalte vermieden werden, die Hygiene beachtet und Antibiotika reduziert, um die Bildung resistenter Keime zu verringern.

Von einem nokosomialen Ausbruch ist die Rede, sobald zwei oder mehrere Personen nosokomiale Infektionen aufweisen, die zeitgleich mit derselben medizinischen Maßnahme in Berührung kamen und bei welcher ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist.

Krankenhausinfektionen - Erreger an nosokomialer Ausbrüche 2018 | Statista

 


Quellen:

www.rki.de

de.statista.com