E-Health - Digitalisierung der Medizin

Hinter dem Begriff "E-Health" verbirgt sich die Digitalisierung der Medizin. Medizinische Angebote, die auf elektronische Technologien zurückgreifen, lassen sich in drei Ebenen aufteilen.

  • Konsumentenebene
  • professionelle Ebene
  • Makroebene

Apps, Mess- und Assistenzsysteme oder internetbasierte Informationssysteme richten sich speziell an den Konsumenten und werden daher der Konsumenten-Ebene zugerechnet. Diese Anwendungen lassen sich auch als Angebote des zweiten Gesundheitsmarktes definieren. 

Angebote des ersten Gesundheitsmarktes werden der professionellen Ebene zugerechnet. Diese Anwendungen werden von Ärzten, Krankenhäusern oder Versicherungen finanziert. Beispiele hierfür sind Expertenkonsile oder die Überprüfung von Vitalwerten.

Das Ziel der Makroebene ist die künftige Vernetzung der digitalen Angebote. Wichtig hierbei ist die Sicherheit der Patientendaten und die Gewährleistung des Informationsflusses zwischen den beteiligten Akteuren. Eine große Herausforderung für E-Health in Deutschland bildet allerdings der Datenschutz. Trotzdem soll die Digitalisierung vorangetrieben werden, weshalb das sogenannte "E-Health-Gesetz" erlassen wurde. 


Quellen:

www.bundesgesundheitsministerium.de

www.ehealthblog.de