Die Kasse muss bei der Entlassung die Dauer der Beatmung mitteilen. Die Dauer wird in Stunden zusammengezählt, wobei die Minuten auf volle Stunden aufgerundet werden. Bei der maschinellen Beatmung werden Gase mechanisch in die Lunge transportiert. Wird die künstliche Beatmung unterbrochen, werden alle Minuten der Teilperioden zusammengezählt, um die Beatmungsdauer zu ermitteln. Pro Behandlungsfall wird nur einmal aufgerundet.

"Weaning" (zu Deutsch: Entwöhnung) ist die Phase, in welcher der Patient nicht dauerhaft beatmet wird, sondern die Phasen immer kürzer werden, um wieder zu einer selbstständigen Atmung zurückzukehren. Die Zeit vom Start der Beatmung bis zum rückblickenden Anfang einer stabilen respiratorischen Situation zählt als Beatmungsdauer. Dazu zählen auch die Zeiten ohne maschinelle Beatmung.


Quellen:

www.medcontroller.de

www.leading-medicine-guide.de