Die Mindestmengenregelungen ist ein Instrument zur Qualitätssicherung in der Medizin.

Der Gemeinsame Bundesausschuss benennt planbare stationäre Leistungen, bei denen ein Zusammenhang zwischen der Durchführungshäufigkeit und der Behandlungsqualität besteht.

Die Mindestmengenregelung wurde 2004 eingeführt, um die Qualität bei Leistungen und Eingriffen von hoher Komplexität zu gewährleisten. Die Regelungen setzen auf eine bessere Qualität durch Erfahrung und Routine bei den Behandlungen. Dadurch soll auch das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko verringert werden.

Aus dem BinDoc Statistik-Tool erhalten wir folgende Mindestmengen:

Beschreibung Anzahl
Lebertransplantation (inkl. Teilleber-Lebendspende) 20
Nierentransplantation (inkl. Lebendspende) 25
Komplexe Eingriffe am Organsystem Ösophagus (Speiseröhre) 10
komplexe Eingriffe am Organsystem Pankreas (Bauchspeicheldrüse) 10
Stammzelltransplantation 25
Kniegelenk-Totalendoprothesen (Knie-TEP) 50
Koronarchirurgische Eingriffe (derzeit ohne Festlegung einer konkreten Mindestmenge)  
Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1250 Gramm 25

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mindestmengenregelung

https://www.bindoc.de/registrierung-statistik-tool