Decision Cockpit
Simulationsbasierte Steuerung zwischen Strategie und operativer Realität
Wie sich strategische Entscheidungen auf Ihre operative Realität auswirken
Leistungsveränderungen gehören zum Alltag jeder Klinik, ob durch Reformvorgaben, veränderte Versorgungsaufträge oder strategische Neuausrichtungen. Die entscheidende Frage dabei: Was bedeutet eine Veränderung im Leistungsportfolio konkret für Betten, Personal, OP-Kapazitäten und Diagnostikstrukturen?
Genau hier setzt Decision Cockpit an. Gemeinsam mit der ENDERA-Gruppe bieten wir einen simulationsbasierten Analyseservice, der die Auswirkungen von Leistungsveränderungen auf alle relevanten Kernbereiche Ihrer Klinik sichtbar macht.
Dynamisch, individuell und auf Basis Ihrer eigenen Daten.
Statt statischer Excel-Berechnungen mit Durchschnittswerten nutzt Decision Cockpit die Prinzipien der ereignisorientierten Simulation. Zeitliche Interaktionen, reale Schwankungen und die Komplexität klinischer Abläufe werden dabei berücksichtigt. Das Ergebnis sind belastbare Entscheidungsgrundlagen, die die Brücke zwischen strategischer Planung und operativer Umsetzung schlagen.
"Simulieren Sie Leistungsveränderungen, bevor sie Ihre Strukturen verändern."
Was Decision Cockpit für Ihre Klinik leistet
Viele Kliniken steuern Leistungsveränderungen heute noch auf Basis statischer Excel-Berechnungen. Durchschnittswerte ersetzen dabei die Realität, zeitliche Abhängigkeiten bleiben unsichtbar und die Wechselwirkungen zwischen Bereichen werden bestenfalls geschätzt. Das führt dazu, dass strategische Entscheidungen auf Annahmen beruhen, deren operative Konsequenzen erst im Nachhinein sichtbar werden.
Decision Cockpit arbeitet anders. Auf Basis Ihrer IST-Leistungsdaten und der Prinzipien der ereignisorientierten Simulation werden Veränderungen in ihrem tatsächlichen Zusammenspiel abgebildet. Schwankungen, Verteilungen und zeitliche Interaktionen fließen ein. Das Ergebnis ist kein statischer Durchschnitt, sondern ein realitätsnahes Abbild Ihrer Klinik unter veränderten Bedingungen.
Die folgenden Bereiche werden dabei individuell analysiert:
Normalpflege
Bettenkapazitäten und Pflegepersonalbedarf auf Stationsebene, differenziert nach Fachabteilung sowie Tag- und Nachtdienst.
- Bettenkapazität nach Fachabteilung
- Personalbedarf nach Tag-/Nachtdienst
- PPUGV-Anhaltszahlen und tatsächliche Pflegetage
- Auslastungsgrad je Station
Intensivpflege
Kapazitäten und Personalbedarf differenziert nach Erwachsenen und Pädiatrie/Neonatologie sowie nach Betreuungsintensität.
- Beatmung, Behandlung, Überwachung
- ERW und PÄD/NEO getrennt
- Personalbedarf nach Betreuungsstufe
- Bettenkapazität nach Fachabteilung
OP
Saalkapazitäten, Schnitt-Naht-Zeiten, Wechselzeiten und Personalbedarf für OP- und Anästhesiepflege.
- Regulärer Saal, Robotic, Hybrid
- Schnitt-Naht- und Naht-Schnitt-Minuten
- Regelbetriebszeit und Wochentagsverteilung
- Aufwachraum Kapazitäten und Personal
Endoskopie, HKL & Radiologie
Untersuchungskapazitäten, Regelbetriebszeiten und nicht-ärztlicher Personalbedarf, individuell nach Untersuchungsart.
- Kapazitäten nach Untersuchungsart
- Regelbetriebszeit und Wochentagsverteilung
- Personalbedarf Pflege / MTRA
- Flexible Untersuchungsarten
Erlöse & InEK-Betrachtung
Personal- und Sachkosten auf Kostenartenebene, Gesamterlöse und Hinweise zur Refinanzierbarkeit einzelner Leistungsbereiche.
- Erlöse nach Arztdienst, Funktionsdienst, MTD
- Sachkosten: Arzneimittel, Implantate, med. Bedarf
- Gesamterlöse auf Basis des LBFW
- InEK-Matrix auf Kostenartenebene
Psychiatrie
Fallzahlen, Verweildauern, Bettenkapazitäten und interdisziplinärer Personalbedarf nach PEPP.
- Arztdienst, Pflege & Erziehung
- Psychologie, Sozialdienst & Therapie
- Bettenkapazität nach Fachabteilung
- Verweildauer gesamt und nach FAB
Ökonomischer Effizienzgewinn
Ressourcen werden dort sichtbar, wo sie tatsächlich gebunden sind. Die Simulation zeigt Optimierungspotenziale in der Allokation von Personal, Räumen und Kapazitäten auf.
Unmittelbarer Erkenntnisgewinn
Die Erstellungszeit ist kurz, die Ergebnisse sind sofort nutzbar. Szenarien lassen sich jederzeit virtuell reproduzieren und systematisch plausibilisieren.
Maximale Flexibilität
Alle raum- und personalrelevanten Parameter sind veränderbar. Die Datenstruktur erlaubt jede Art von Gruppierung, ob nach DRGs, Leistungsgruppen, Hybrid-DRGs oder individuell nach Ihrem Bedarf.
Keine Folgekosten, volle Kontrolle
Nach Abschluss des Projekts erhalten Sie eine maßgeschneiderte Software, die mit Ihren Daten befüllt ist und unabhängig weitergenutzt und verändert werden kann. Es entstehen keine Folgekosten durch Lizenzgebühren.
Was diesen Ansatz auszeichnet
Decision Cockpit verbindet ereignisorientierte Simulation mit den individuellen Leistungsdaten Ihrer Klinik. Das Ergebnis geht weit über statische Berechnungen hinaus.
Vorgehensweise & Ablauf
Der Weg zu Ihrem individuellen Simulationsmodell ist klar strukturiert und erfordert von Ihrer Seite minimalen Aufwand. Nach der Erstnutzung können Sie jede weitere Aktualisierung eigenständig anstoßen.
Registrierung
Sie melden sich über das Formular auf dieser Seite an. Anschließend erhalten Sie eine Rückmeldung mit allen Informationen zu den nächsten Schritten und dem gewünschten Umfang.
Datenbereitstellung
Sie übermitteln Ihre Leistungsdaten gemäß § 21 KHEntgG. Der Datentransfer erfolgt sicher und ohne Softwareinstallation. Wir begleiten Sie bei Rückfragen.
Modellierung & Qualitätssicherung
Auf Basis Ihrer Daten wird Ihr individuelles Simulationsmodell erstellt und qualitätsgesichert. Sie werden über den Fortschritt informiert.
Übergabe & Schulung
Sie erhalten die maßgeschneiderte Software sowie eine Schulung zur eigenständigen Bedienung und Anpassung des Modells.
Eigenständige Nutzung & Aktualisierung
Sie simulieren Szenarien eigenständig und passen Parameter nach Bedarf an. Bei aktualisierten Daten wird Ihr Modell direkt aktualisiert. Ohne Folgekosten, ohne Lizenzgebühren.