Bestehen parallel zur Hauptdiagnose Krankheiten oder Beschwerden und führen sie zu einem höheren Aufwand und Ressourcenverbrauch, so werden diese als Nebendiagnose kodiert. 

Diese Nebendiagnosen werden mit dem sogenannten Complication and Comorbidity Level (CCL) gewichtet. Die Werte reichen von 1 (leichte CC) bis 4 (äußerst schwere CC). Ein CCL von 0 bedeutet keine CC.

Viele schwergewichtete Nebendiagnosen ergeben den medizinischen Gesamtschweregrad des Behandlungsfalles. Der PCCL (Patient Clinical Complexity Level) ist das Maß für den kumulativen Effekt der CC‐Diagnosen. Je höher er ist, desto höher ist auch die Fallvergütung. Durch den PCCL wird vermieden, dass ähnliche Konstellationen von Nebendiagnosen mehrfach gewertet werden. 

Quelle: DRG Begrifflichkeit von B. Braun, abgerufen am 13.10.2020: https://www.bbraun.de/de/produkte-und-therapien/wundmanagement/drg/begrifflichkeiten.html